Der Wechsel von Asana läuft über einen CSV-Export je Projekt. Aufgaben, Sektionen (als Status), Zuständige und Fälligkeiten wandern mit. Da Asana projektweise exportiert, migrieren Sie mehrere Projekte nacheinander; Anhänge und Automationen bleiben tool-spezifisch.
Warum Teams von Asana wechseln — und warum nicht
Vorweg fair: Asana ist kein schlechtes Werkzeug. Seine durchdachte, intuitive Oberfläche und die starken Workflow-Funktionen sind zu Recht beliebt. Wer wechselt, tut das selten aus Unzufriedenheit mit der Kernfunktion, sondern weil sich Prioritäten verschoben haben — am häufigsten bei zwei Themen: der Datenhaltung und dem Verhältnis von Funktionsumfang zu tatsächlichem Bedarf.
Bevor Sie wechseln, lohnt der ehrliche Test: Liegt Ihr Problem wirklich am Tool — oder an der Art, wie es eingesetzt wird? Ein Wechsel löst Datenhaltungs- und Fokus-Fragen; er löst keine unklaren Prozesse. Sind die Prozesse sauber und bleibt trotzdem der Wunsch nach Schweizer Datenhaltung, deutschsprachiger Bedienung oder weniger Überladung, ist der Wechsel begründet.
Was beim Wechsel von Asana konkret anders ist
Asana arbeitet mit Aufgaben, die in mehreren Projekten gleichzeitig erscheinen können. Diese Mehrfachzuordnung ist eine Stärke im Alltag und der schwierigste Teil der Migration: Zielsysteme mit eindeutiger Zuordnung müssen die Aufgabe entweder duplizieren oder einem Projekt fest zuweisen.
Klären Sie deshalb vor der Migration, wie viele Aufgaben tatsächlich mehrfach zugeordnet sind und welche Zuordnung die führende ist. Ohne diese Entscheidung trifft sie das Migrationswerkzeug — nach einer Regel, die niemand geprüft hat.
Zweitens die Kommentarhistorie. In Asana läuft ein erheblicher Teil der Projektkommunikation in Aufgabenkommentaren. Ob diese mitwandern soll, ist eine Umfangsentscheidung mit grosser Aufwandswirkung — meist genügt es, die Kommentare der letzten zwölf Monate zu übernehmen und den Rest als Export zu archivieren.
Was vor jeder Migration zu klären ist — Umfang, Datenqualität, Stichtag, Rückfall — und die Anforderungen an die Datenhaltung sind in der Migrationsübersicht ausführlich behandelt. Diese Seite ergänzt, was beim Wechsel von diesem Produkt konkret anders ist.
Schritt für Schritt: Asana exportieren
Asana exportiert je Projekt als CSV. Bei mehreren Projekten wiederholen Sie den Export entsprechend — das ist etwas Handarbeit, aber jeder Export ist in Sekunden erledigt:
- 01Projekt öffnenDas zu migrierende Asana-Projekt öffnen.
- 02Export-MenüPfeil neben dem Projektnamen → «Exportieren/Sync».
- 03CSV wählen«Als CSV exportieren» auswählen.
- 04ImportierenCSV im Zieltool importieren, Mapping prüfen, für weitere Projekte wiederholen.
Kein Import überträgt alles 1:1. Datei-Anhänge, tool-spezifische Automationen, Dashboards und individuelle Ansichten sind an das Ursprungssystem gebunden und wandern nicht mit. Das ist normal — planen Sie diese wenigen Dinge bewusst neu, statt sie zu erzwingen.
Der konkrete Zielweg
Flenio nimmt die Asana-CSV direkt entgegen, erkennt das US-Datumsformat automatisch und ordnet Sektionen sauber den Status-Spalten zu. Preise werden in CHF und EUR ausgewiesen, die Datenhaltung liegt in der Schweiz. Die Import-Seite führt durch den projektweisen Umzug.
- Aufgaben-Namen und Notizen (Beschreibung)
- Sektionen (als Status)
- Zuständige (per E-Mail-Abgleich)
- Fälligkeitsdaten (US-Format wird erkannt)
- Export erfolgt projektweise — mehrere Projekte nacheinander
- Anhänge und Asana-Regeln/Automationen wandern nicht mit
Häufige Fragen
- Exportiert Asana alle Projekte auf einmal?
- Nein, Asana exportiert je Projekt. Bei mehreren Projekten wiederholen Sie den CSV-Export entsprechend. Jeder einzelne Export dauert nur Sekunden.
- Werden Asana-Fälligkeiten korrekt übernommen?
- Ja. Asana exportiert Datumsangaben im US-Format; ein guter Import erkennt das automatisch und wandelt die Fälligkeiten korrekt um.
- Wandern Asana-Regeln und Automationen mit?
- Nein. Automationen sind tool-spezifisch und werden nicht übernommen. Planen Sie die wenigen wirklich genutzten Regeln im neuen Tool bewusst neu.