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Alternative

Airtable-Alternative: Wenn die flexible Datenbank zum Projektwerkzeug werden soll

Airtable ist eine flexible Mischung aus Tabelle und Datenbank. Viele Teams bauen darauf ihre Projektverwaltung — und stossen irgendwann an die Grenzen des Eigenbaus.

7 Min. LesezeitVon Leutrim Miftaraj
Kurz gesagt

Airtable eignet sich hervorragend für flexible Datenstrukturen und eigene Anwendungen ohne Programmierung. Als Projektwerkzeug muss vieles selbst gebaut werden — Terminplanung mit Abhängigkeiten, Auslastung, Berichte, Rollen. Alternativen lohnen sich, wenn Teams diese Funktionen fertig statt als Eigenbau wollen oder eine Datenhaltung in der Schweiz oder EU brauchen.

Airtable und die Suche nach Alternativen

Airtable verbindet die Einfachheit einer Tabelle mit den Möglichkeiten einer relationalen Datenbank. Teams verwalten damit Inhalte, Kunden, Bestände — und oft auch Projekte. Die Stärke ist die Freiheit, eigene Strukturen, Ansichten und Automatisierungen zu bauen. Genau diese Freiheit wird bei wachsenden Projektportfolios zur Last, weil jede Projektfunktion selbst konstruiert und gepflegt werden muss.

Wofür Airtable steht

Airtable punktet mit flexiblen Datenmodellen, vielen Ansichten vom Raster bis zum Kalender, Automatisierungen und einer grossen Zahl an Integrationen. Für datengetriebene Abläufe, die in kein Standardwerkzeug passen, ist das ein echter Vorteil.

Typische Gründe für einen Wechsel

  • Projektfunktionen wie Abhängigkeiten, Auslastung und Statusberichte müssen selbst gebaut werden.
  • Der Eigenbau hängt an wenigen Personen, die ihn verstehen.
  • Kosten steigen mit Nutzerzahl und Datenmenge.
  • Datenhaltung bei einem US-Anbieter passt nicht zu allen Vorgaben.

Die wichtigsten Prüffragen vor dem Wechsel von Airtable

  • Welche Teile der Basis sind Projektsteuerung, welche andere Datenbanken?
  • Wer versteht die Automatisierungen und Formeln, und was passiert, wenn diese Person geht?
  • Welche Projektfunktionen werden heute mühsam nachgebaut?
  • Wo sollen die Daten künftig liegen?
Flenio im Vergleich

Wer Projektsteuerung nicht mehr selbst in einer Datenbank konstruieren will, findet in Flenio Abhängigkeiten, Auslastung und Berichte als Standardfunktionen — mit Schweizer beziehungsweise EU-Datenhaltung.

Das Eigenbau-Risiko

Ein Airtable-Workspace, der über Jahre gewachsen ist, enthält oft eine Logik aus verknüpften Tabellen, Formeln und Automatisierungen, die nur noch eine oder zwei Personen verstehen. Verlassen sie die Organisation, wird jede Anpassung zum Risiko. Bei einem spezialisierten Projektwerkzeug liegt die Logik im Produkt, Dokumentation und Support kommen vom Anbieter. Dieser Punkt wird bei Kostenvergleichen selten eingerechnet, ist aber oft der eigentliche Grund für einen Wechsel.

Ehrliche Einordnung

Wer vor allem flexible Daten verwaltet, ist mit Airtable gut bedient. Wer Projekte mit Meilensteinen, Teams und Berichten steuern will, spart mit einem spezialisierten Werkzeug Aufbau- und Pflegeaufwand — und macht sich unabhängig von einzelnen Personen, die den Eigenbau kennen.

Daten aus Airtable mitnehmen

Airtable-Ansichten lassen sich als CSV herunterladen. Verknüpfte Datensätze kommen dabei als Text an und müssen im Zielwerkzeug neu zugeordnet werden; Automatisierungen sollten in der alten Basis abgeschaltet werden, damit keine verwaisten Datensätze entstehen. Andere Datenbanken können in Airtable bleiben.

Häufige Fragen

Was ist eine gute Alternative zu Airtable?
Für flexible Datenbanken bleibt Airtable stark. Für Projektsteuerung mit Meilensteinen, Abhängigkeiten und Auslastung ist ein spezialisiertes Werkzeug meist wartungsärmer.
Wann lohnt sich ein Wechsel weg von Airtable?
Wenn der Projekt-Eigenbau an wenigen Personen hängt, wichtige Projektfunktionen fehlen oder die Datenhaltung nicht zu den Vorgaben passt.
Muss man Airtable komplett verlassen?
Nein. Oft zieht nur die Projektsteuerung um, während Kunden-, Content- oder Inventarlisten in Airtable bleiben.