Was ein Modul ist
Ein Modul bündelt in HERMES thematisch zusammengehörige Aufgaben und Ergebnisse. Es ist gewissermassen ein Baustein, der einen abgegrenzten inhaltlichen Bereich abdeckt — etwa Beschaffung, Test oder Migration. Szenarien werden aus solchen Modulen zusammengesetzt, und über das Hinzufügen oder Entfernen von Modulen lässt sich ein Szenario an das konkrete Projekt anpassen.
Die Modulstruktur ist der Schlüssel zur Flexibilität von HERMES. Weil ein Projektablauf aus Bausteinen besteht, muss nicht für jedes Vorhaben ein komplett eigener Ablauf definiert werden. Stattdessen kombiniert man die passenden Module. Das macht die Methode zugleich standardisiert und anpassbar — ein Spagat, der HERMES auszeichnet.
Wie Module aufgebaut sind
Jedes Modul enthält die Aufgaben, die in seinem Themenbereich zu erledigen sind, sowie die Ergebnisse, die dabei entstehen. Damit ist innerhalb eines Moduls klar, was getan werden muss und was am Ende vorliegen soll. Die Module sind den Phasen zugeordnet: Sie bestimmen, welche inhaltliche Arbeit in welcher Phase anfällt.
Das Modulprinzip erlaubt es, einen Projektablauf wie aus Bausteinen zusammenzusetzen. Nur die Module, die ein Projekt wirklich braucht, kommen zum Einsatz — das hält den Ablauf schlank.
Module und Szenarien
Szenarien und Module hängen eng zusammen. Ein Szenario legt fest, welche Module standardmässig zum Einsatz kommen — passend zum jeweiligen Projekttyp. Beim Tailoring wird diese Modulauswahl dann an das konkrete Vorhaben angepasst: Nicht benötigte Module werden entfernt, fehlende ergänzt. So entsteht aus einem Standardszenario ein massgeschneiderter Ablauf, ohne dass die Struktur verloren geht.
Module und Ergebnisse
Ein zentraler Aspekt der Module sind die Ergebnisse, die sie definieren. HERMES ist stark ergebnisorientiert: Statt nur Aktivitäten zu beschreiben, legt die Methode fest, welche konkreten Ergebnisse vorliegen müssen. Die Module bündeln diese Ergebnisse thematisch. Über das Tailoring wird bestimmt, welche Ergebnisse für ein konkretes Projekt tatsächlich erforderlich sind — schlank, aber vollständig genug für die nötige Nachvollziehbarkeit.
Warum das Modulprinzip nützt
Die Modulstruktur macht HERMES skalierbar. Ein kleines Vorhaben kommt mit wenigen Modulen aus, ein grosses, komplexes nutzt mehr. Dadurch lässt sich der Methodenaufwand an die tatsächliche Bedeutung des Projekts anpassen. Zugleich bleibt die Vergleichbarkeit erhalten: Weil alle Projekte aus denselben standardisierten Bausteinen zusammengesetzt sind, sprechen sie eine gemeinsame Sprache — ein grosser Vorteil in Organisationen, die viele Projekte parallel führen.
Diese Methode lässt sich in einem Projekt-Tool wie Flenio direkt abbilden — DACH-nativ und DSG-konform gehostet.
Häufige Fragen
- Was ist ein Modul in HERMES?
- Ein Baustein, der thematisch zusammengehörige Aufgaben und Ergebnisse bündelt — etwa Beschaffung, Test oder Migration. Szenarien werden aus Modulen zusammengesetzt.
- Wie hängen Module und Szenarien zusammen?
- Ein Szenario legt fest, welche Module standardmässig zum Einsatz kommen. Beim Tailoring wird diese Auswahl an das konkrete Projekt angepasst, indem Module entfernt oder ergänzt werden.
- Wozu dient das Modulprinzip?
- Es macht HERMES flexibel und skalierbar. Ein Projektablauf wird aus Bausteinen zusammengesetzt, sodass kleine Vorhaben mit wenigen Modulen auskommen und grosse mehr nutzen — bei erhaltener Vergleichbarkeit.