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Glossar

Projektstrukturplan

Der Projektstrukturplan zerlegt ein Projekt in handhabbare Teile und schafft so die Grundlage für Planung und Steuerung. Dieser Beitrag erklärt den Begriff und seinen Nutzen.

5 Min. LesezeitVon Leutrim Miftaraj

Definition

Der Projektstrukturplan — oft mit PSP abgekürzt, englisch Work Breakdown Structure — zerlegt ein Projekt hierarchisch in immer kleinere Teile: von Teilprojekten über Arbeitspakete bis zu einzelnen Aufgaben. Er beantwortet die Frage, woraus ein Projekt eigentlich besteht, und schafft damit die Grundlage für fast alle weiteren Planungsschritte.

Der Grundgedanke ist, ein großes, unübersichtliches Vorhaben in handhabbare Stücke zu zerlegen. Was als Ganzes überwältigend wirkt, wird in kleinen Einheiten planbar, schätzbar und steuerbar. Der Projektstrukturplan ist deshalb eines der grundlegendsten Werkzeuge der Projektplanung.

Wozu er dient

Der Projektstrukturplan ist die Grundlage für vieles, was danach kommt. Auf seinen Arbeitspaketen bauen die Termin-, die Ressourcen- und die Kostenplanung auf. Auch die Zuordnung von Verantwortung erfolgt über die Arbeitspakete. Ohne diese Struktur fehlt der Planung das Fundament — man weiß nicht genau, was zu tun ist, und kann es entsprechend weder schätzen noch verteilen.

Vollständigkeit

Ein guter Projektstrukturplan erfasst die gesamte Projektarbeit — nichts Wichtiges fehlt, nichts ist doppelt. Diese Vollständigkeit ist seine wichtigste Eigenschaft.

Wie man ihn erstellt

Der Projektstrukturplan entsteht durch schrittweises Zerlegen. Man beginnt mit dem Gesamtprojekt und teilt es in große Blöcke — nach Phasen, nach Teilprodukten oder nach Funktionen. Diese Blöcke werden weiter unterteilt, bis man bei Arbeitspaketen ankommt, die klein genug sind, um sie sinnvoll zu schätzen und zu verantworten. Die richtige Tiefe ist erreicht, wenn die Arbeitspakete überschaubar und eindeutig zuordenbar sind.

Diese Methode lässt sich in einem Projekt-Tool wie Flenio direkt abbilden — DACH-nativ und DSG-konform gehostet.

Häufige Fragen

Was ist ein Projektstrukturplan?
Eine hierarchische Zerlegung eines Projekts in immer kleinere Teile — von Teilprojekten über Arbeitspakete bis zu Aufgaben. Er zeigt, woraus ein Projekt besteht, und ist die Grundlage der weiteren Planung.
Wozu dient der Projektstrukturplan?
Er bildet die Grundlage für Termin-, Ressourcen- und Kostenplanung sowie die Zuordnung von Verantwortung. Ohne ihn fehlt der Planung das Fundament.
Wie tief sollte man zerlegen?
Bis die Arbeitspakete klein genug sind, um sie sinnvoll zu schätzen und eindeutig zu verantworten — überschaubar, aber nicht unnötig kleinteilig.