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Werkzeug · HERMES

HERMES-Szenario-Finder

Drei Fragen, eine begründete Orientierung: Welches HERMES-Szenario passt zu Ihrem Vorhaben?

Worum geht es im Kern?

Wird etwas neu gebaut, beschafft oder angepasst?

Wie gross ist das Vorhaben?
Soll agil gearbeitet werden?

HERMES erlaubt agiles Vorgehen innerhalb der Szenarien.

Was dieses Werkzeug tut

HERMES ist die Projektmanagement-Methode der Schweizer Bundesverwaltung und in vielen Kantonen, Gemeinden und Unternehmen im Einsatz. Ein zentraler erster Schritt ist die Wahl des passenden Szenarios — es bestimmt, welche Phasen, Module und Ergebnisse ein Projekt durchläuft.

Der Szenario-Finder stellt drei einfache Fragen und leitet daraus eine begründete Empfehlung ab. Er ersetzt nicht das Tailoring durch die Projektleitung, gibt aber eine schnelle, nachvollziehbare Orientierung.

Die gängigen HERMES-Szenarien

Zu den Standard-Szenarien zählen unter anderem die Individualentwicklung (eine Lösung wird neu gebaut), die Standardanwendung (ein bestehendes Produkt wird beschafft und eingeführt) sowie die Anpassung einer Standardanwendung (Beschaffung mit erheblichem Entwicklungsanteil). Daneben existieren Szenarien für Dienstleistungen, Produkte und Infrastruktur.

HERMES und agiles Arbeiten

Ein verbreitetes Missverständnis ist, HERMES und Agilität schlössen sich aus. Das Gegenteil stimmt: HERMES lässt agiles Vorgehen ausdrücklich zu. Die Methode liefert den Rahmen für Steuerung und Nachvollziehbarkeit, während die eigentliche Umsetzung iterativ erfolgen kann.